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Montag, 1. März 2010

"Berliner Arroganz und Münchner Freiheit" - SZ / jetzt.de























"Heutzutage besteht die Haupt-Daseinsberechtigung von München darin, dass die Leute in Berlin mit ihrem Leben zufriedener sein können. Wann immer das Gespräch auf München kommt, werden Eliteberliner – ohne Ausnahme – plötzlich sehr erzürnt und aufgebracht, vor allem die aus Berlin-Mitte. An diesem Punkt sollten Sie sich auf einen dreißigminütigen Vortrag darüber gefasst machen, wie konservativ, ahnungslos und rückständig München doch ist im Vergleich mit dem kreativen, politisch aktiven, individualistischen und insgesamt trendigeren Berlin."

Zum weiterlesen bitte hier enltang. Vielleicht ein bisschen reißerisch, aber man muss schon zugeben, dass die Realität nicht viel anders aussieht...
Quelle: Süddeutsche Zeitung - jetzt.de

Dienstag, 5. Januar 2010

Acht Vorurteile über Berlin

1. In Berlin leben Berliner.
Das ist im Grunde kein echtes Vorurteil mehr, weil jeder, der schon einmal in Berlin war, weiß, dass es zwar Kinder gibt, die in Berlin die Schattigkeit der Welt erblickten, diese aber niemals von Eltern stammen, die ebenfalls in Berlin geboren wurden. Wird man als Berliner geboren, will man irgendwann in eine richtig große Stadt, also nach New York, Paris oder Karlsruhe. Oder man stirbt aus.

2. Berlin ist so hässlich, dass man es rundheraus sagen kann.
Im Prinzip kann man es, Berlin gehört ja zu einem freien Land. Man sollte es nur nicht zu einem Taxifahrer sagen. Der fängt dann nämlich an zu brüllen, schreit etwas von „Unter den Linden“ und „so grün“ und dann muss man morgens um halb sechs in Friedrichshain ein neues Taxi auftreiben.

3. Das Schlimmste an Berlin ist die Hundescheiße.
Das wäre schön.

4. Berlin ist die schwulste Stadt Deutschlands.
Schöneberg ist der schwulste Stadtteil Deutschlands. In den meisten Berliner Stadtteilen ist Homosexualität verboten.

5. Berlin ist gefährlich.
Berlin ist so gefährlich wie ein Lied des Rödelheim Hartreim Projekts. In den meisten Gegenden kann man nachts nackt, nur mit 100-Euro-Scheinen bekleidet, spazieren. Und in den anderen Gegenden geht sowieso niemand spazieren.

6. Das Berliner Nachtleben – aber holla.
Das stimmt. Das Nachtleben in Kreuzberg zum Beispiel ist fast so aufregend wie das in Osnabrück, das von Friedrichshain wird nur knapp in den Schatten gestellt von Kassel und in Tempelhof soll sogar schon einmal nachts jemand betrunken die Feuerwehr alarmiert haben, obwohl es gar nicht gebrannt hat. Nimmt man alle Berliner Bezirke zusammen, ist Berlin also ungefähr zehnmal szeniger als Bamberg.

7. Berliner sind unfreundlich.
Da es keine Berliner gibt, ist das so nicht falsifizierbar, aber die hier Lebenden sind von tahitianischer Freundlichkeit. Da alle fremd sind und sich leicht zwischen den Hundehaufen verlaufen, nimmt man sich gegenseitig Huckepack, weist den Weg, auch wenn man ihn selbst nicht kennt und schenkt sich Zigaretten.

8. Berlin ist arm, aber sexy.
Das stimmt. Kennenlerngespräche fangen hier grundsätzlich mit den Worten an: „Möchtest du die Motz kaufen?“

Quelle: www.spreeblick.com


Mittwoch, 30. Dezember 2009

Silvester Weekend

























Wer an Silvester, aus welchem Grund auch immer, in Berlin seien sollte, für den haben wir einen Tipp. Traditionell gibt es an Silvester im Weekend immer ein gutes Booking, aber was sie dieses Jahr an den Start bringen ist wirklich krass!
Los geht es heute Abend mit Digitalism & Shir Khan, morgen kommen Paul Kalkbrenner, Carl Craig, James Holden & Akufen. Weiter geht es dann im neuen Jahr mit Moonbootica & John Aquaviva und am 02.01 beenden sie das ganze mit Ritchie Hawtin & Steve Bug.

Na dann mal gute Nacht!

Was ganz Interessant ist, James Holden spielt an Silvester im Weekend & in der alten Kongresshalle. Würde mich mal interessieren wie sie das hinbekommen wollen.

Donnerstag, 19. November 2009

After Hours - Berlin und ihr Techno...

Seit letztem Montag bringt 3min.de eine Sendung namens "After Hours" eine Web-Dokumentation über die Berliner Partyszene.

Folgendes kann man sich darunter vorstellen:
Die Webdoku begleitet drei Progatonisten im Sommer 2009 durch die Berliner Club Szene und gibt
anhand von Gesprächen viele Einblicke in die Vergangenheit der Technoszene. Interviews mit Insidern bieten Hintergrunginformationen und Nostalgie. Wir schauen unter anderem AKA AKA beim mischen auf der Spree zu. Wir hören, was Oliver Koletzki, der 2005 vom Magazin Groove als "Bester Newcomer" gewählt wurde, zu sagen hat. Und wir lassen uns vom DJ, Labelinhaber und Bar 25 Besitzer Danny Faber etwas über die Anfangszeiten in Berlin erzählen.

Ob ihr es gut findet oder nicht, könnt ich selbst herraus finden. Wir sagen einfach mal nichts.:)



After Hours ist immer Montags und Freitags mit einer neuen Episode auf 3min zu sehen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Hilfe! Das neue Berlin ist eine Weißwurst!

"Städtevergleiche sind langweilig" sagt einer, der es wissen muss, Schorsch Kamerun nämlich. Stimmt, sagen wir, und machen es trotzdem. Nur so, zum Spaß.

In den Achtziger Jahren wurde ja mit Genuss verglichen, doof gefunden und Augen verdreht, wenn nur jemand am falschen Ort das böse M, B oder HH Wort in den Mund nahm. Besonders der Nord-Süd-Klassiker München vs. Berlin erfreut sich in manchen Gegenden auch heute noch großer Beleibtheit.

Zu diesem Thema hat FM4 verschiedene Meinungen eingeholt und einen wirklich guten Beitrag gebracht. Wer diesen verpasst hat kann ihn sich hier anhören.

Montag, 21. September 2009

Podiumsdiskussion - Warum Schwärmen Plötzlich Alle?


Wie schon zuvor hier erwähnt, scheint München im allgemeinen Bewusstsein der Münchner immer cooler zu werden.
Dem widmet sich nun auch eine Podiumsdiskussion, veranstaltet von der SZ, am kommenden Mittwoch im Lokal Bavarese in der Ehrengutstraße 15, nähe Roecklplatz. Teilnehmen werden unter anderem Birgit Ackermann (SZ- und BR-Autorin), Jens Poenitsch (DJ), Michi Sailer (Autor und Kabarettist), Franz Kotteder (Leiter des Ressorts Münchner Kultur bei der SZ), Beate Wild (Redakteurin bei sueddeutsche.de und Autorin der Kolumne "After Eight"), sowie unser MKO Mirko Hecktor (DJ und Autor von "Mjunik Disco"). Im Anschluß wird auch eine kleine Party veranstaltet. Die SZ verlost hier Gästelistenplätze.

Dürfte interessant werden - also auf zum Roeckl.

Übrigens: Einen Mitschnitt unseres Radiointerviews mit M94,5 findet ihr hier. Leider in einer sehr gekürzten Fassung, aber auf jeden Fall eine Empfehlung um uns besser zu verstehen - vor allem für all jene, die ständig von Minderwertigkeitskomplexen und dergleichen reden...

Gemütlichen Montagabend!

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Photocollage: sueddeutsche.de

Donnerstag, 10. September 2009

Report München - Die ZEIT.


Soeben stieß ich auf den Link zu einem netten Artikel der Zeit.
Schon die Überschrift bringt mich zum Schmunzeln: "Plötzlich schwärmen alle von den Clubs, den Designern, den Möglichkeiten dieser Stadt. Wie konnte es dazu kommen?"
Und ich denke mir: Langsam ist es soweit...
Einfach mal drüberleser und anschließend ein bisschen nachdenken; ein etwas ausführlicher kleiner Aufsatz, der sich auf jeden Fall lohnt! Also, bitte hier.

Dienstag, 11. August 2009

HYPE Magazine: Berliner Chic?

Gerade tauchte unter den Kommentaren des SZ-Artikels ein interessanter Post auf;

Berlin und Mode, das ist so eine (Ansichts-) Sache:

Der Trash-Appeal: Nerd Brille, Muster Misch-Masch, Leggins, Taillengürtel, Vintage Lederjacke und Designer Tasche ist mittleweile bei jeder Modestudentin - in München wie in Manchester- Programm. Mit Individualität hat das nicht mehr viel zu tun. Den Mix von Stilen, die eigentlich nicht miteinander harmonieren, bisweilen sogar völlig konträr sind, haben wir größtenteils Patricia Field zu verdanken, die es verstand Retro-Teile mit Designerstücken zu kombinieren und den Look über ” Sex and the City” global etablierte. Was in der Serie zweifellos grandios und glamourös ausschaute, gipfelte vielerorts und speziell in Berlin in eine Ästetik des “Abgerotzten”.

Die Jungs von "sonotberlin" haben definitiv einen Nerv getroffen. Der Hype um Berlin ist nicht immer gerechtfertigt und nachvollziehbar. Doch das Berliner Talent "Scheiße" als Gold zu verkaufen kommt gerade bei vielen übersättigten Münchnern gut an, die es cool finden die Leistung der Stadt München verbal abzuwerten um sich dadurch als möglichst hip von der "uncoolen" Schickeria abzugrenzen, obwohl sie selbst die Schickeria bilden. Das Bekenntnis verwöhnter Münchner zu Berlin ist demnach meist mehr Pose als tatsächlich ernst gemeint!


Die kurze Abhandlung finde ich sehr gelungen und lesenswert - Und überhaupt: Hier geht's zum vollständigen Artikel.

Schweinsgrippn goes Schickeria!

Der Redaktionelle Input der Bildzeitung wird von Tag zu Tag besser!:)